WO FRISCHE AUF EFFIZIENZ TRIFFT

EDEKA Herzplatz in Offenburg

Im Restaurant „Herzplatz” in Offenburg zeigt MEIKO, wie Spültechnik und Speisereste-Management auf kompaktem Raum zusammenspielen – und ein vielseitiges Gastronomiekonzept im Handelsumfeld zuverlässig im Fluss halten.

Kurz vor zwölf wird es lebendig im Herzplatz. Mitarbeitende aus dem darüberliegenden Edeka Südwest-Dienstleistungszentrum kommen zum Mittagessen, Kundinnen und Kunden aus dem Markt bleiben auf einen Kaffee oder eine Bowl, Gäste aus umliegenden Unternehmen steuern gezielt die Ausgabetheke an. Pasta wird frisch zubereitet, Pizza kommt heiß aus dem Ofen, daneben entstehen Wokgerichte, Salate, Bowls und regionale Klassiker. Was hier auf den Tellern landet, wirkt nicht wie klassische Betriebsgastronomie. Es ist vielfältig, hochwertig – ohne den unkomplizierten Charakter eines Mittagstischs zu verlieren.

MEHR ALS MITTAGSTISCH

Seit der Eröffnung im Februar 2025 zeigt das Restaurant „Herzplatz” im E center Kohler in Offenburg, welche Rolle Gastronomie im Handelsumfeld künftig spielen kann. Das Herzplatz ist Betriebsrestaurant, Mittagstisch, Coffee-Bar und Aufenthaltsort zugleich. Klassische Restaurantplätze treffen auf Loungemöbel, ruhige Nischen laden zum Arbeiten oder Verweilen ein. Die offene Architektur hält die Verbindung zum Markt sichtbar, während der Gastraum angenehm ruhig bleibt. Ein Ort, der nicht nach Kantine aussieht – und sich auch nicht so anfühlt.

Betrieben wird das Restaurant „Herzplatz” von Genuss und Harmonie. Das Unternehmen steht für frische Küche und hohe Qualitätsstandards. Convenience spielt hier keine Rolle. Stattdessen prägen täglich wechselnde, frisch zubereitete Gerichte an fünf unterschiedlichen Themen-Countern das Angebot. Dass dieser Anspruch überzeugt, zeigt auch die Auszeichnung des Herzplatz als eines der 50 besten Betriebsrestaurants Deutschlands. Wie stark das Konzept angenommen wird, zeigen die Zahlen: Aus geplanten rund 170 Essen pro Tag sind im Schnitt rund 350 geworden, an stark frequentierten Tagen mehr als 500.

SPÜLEN IM ENGEN TAKT

Für das Team bedeutet das: hohe Frequenz, enge Taktung und Abläufe, die auch in Spitzenzeiten stabil bleiben müssen. Denn jedes Tablett, jeder Teller, jedes Glas und jede Pfanne muss zurück in den Kreislauf. Im Herzplatz ist der Rücklaufbereich deshalb kompakt und klar organisiert. Gäste stellen ihr benutztes Geschirr auf Rückgabewagen, die über eine Klapptür direkt in den Spülbereich gelangen. Die Wege sind kurz, kreuzen keine Küchenabläufe und halten Gästebereich und Spülraum sauber getrennt.

Dort übernimmt die Spültechnik von MEIKO. Eine M-iClean HXL Haubenspülmaschine mit Doppelkorb und zwei M-iClean U Untertischspülmaschinen sorgen dafür, dass der Geschirrkreislauf auch bei hoher Auslastung zuverlässig funktioniert. Entscheidend ist dabei nicht allein die einzelne Maschine, sondern das Zusammenspiel aus Technik, Raum und Prozess. Trotz deutlich gestiegener Gästezahlen arbeitet das Team weiterhin im selben Spülbereich, mit derselben Anzahl an Mitarbeitern und ohne zusätzliche Fläche.

Das ist umso bemerkenswerter, weil der Platz von Anfang an begrenzt war. „Der Rücklauf- und Spülbereich ist sehr komprimiert“, sagt Andreas Geiß, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb Sonderformen bei Edeka Südwest. Zwei Jahre lang wurde geplant, optimiert, verworfen und neu gedacht.

MEIKO war sehr früh eingebunden, motiviert und ambitioniert – und hat uns auch ein Stück weit getrieben

Andreas Geiß, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb Sonderformen bei Edeka Südwest

Spülbereich im Herzplatz mit BioMaster Flex, M-iClean HXL und M-iClean U
Spülbereich im Herzplatz mit BioMaster® Flex, M-iClean HXL und M-iClean U

KURZE WEGE STATT BIOTONNEN

Aus dieser engen Abstimmung entstand eine Lösung, die exakt auf die Abläufe im Herzplatz zugeschnitten ist. Rückgabe, Vorsortierung, Spültechnik und Speisereste-Management greifen ineinander. Eine zentrale Rolle spielt dabei der BioMaster® Flex von MEIKO. Täglich fallen im Herzplatz knapp über vier Kilogramm Tellerreste an, hinzu kommen Küchenabfälle aus der Zubereitung. Statt diese in Biotonnen zu sammeln, werden sie direkt im Spülbereich in den Eingabetrichter des BioMaster® Flex gegeben, zerkleinert und homogenisiert. Die pumpfähige Biomasse gelangt anschließend über fest installierte Leitungen in einen 3.000-Liter-Sammeltank im Erdgeschoss.

Für das Team ist das ein spürbarer Unterschied im Alltag. Keine schweren Behälter, keine Wege mit Biotonnen durch die Küche, weniger Geruch, mehr Hygiene

Nicole Schimurek, F&B-Managerin bei Genuss und Harmonie.   

Der Tank wird nur zweimal im Monat geleert und ersetzt Biotonnen, die sonst mehrmals pro Woche abgeholt werden müssten. „Das ist eine saubere Angelegenheit und ein echter Gewinn für unsere Mitarbeitenden“, erklärt Schimurek.

Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Ansatz relevant. „Ein Speisereste-Management-System kann sich wirtschaftlich lohnen. Wichtig ist, dass es konsequent umgesetzt wird und zum Betrieb passt. Der größte Hebel liegt im Personaleinsatz und in den Entsorgungskosten“, sagt Geiß. Das Herzplatz ist deshalb auch ein Pilotprojekt: ein Startschuss, um unter realen Betriebsbedingungen zu prüfen, wie und wo sich das Thema Speisereste-Management gemeinsam mit MEIKO konsequent umsetzen und weiterentwickeln lässt. 

Für Edeka Südwest setzt sich mit dem Herzplatz der Anspruch „Wir lieben Lebensmittel“ über die Ladentheke hinaus fort: mit frisch zubereiteten Speisen, regionalen Zutaten und einem gastronomischen Angebot, das Aufenthaltsqualität schafft. So wird aus einem Restaurant im Marktumfeld ein Ort, der genau das schafft, was sein Name verspricht: ein Platz, an dem Menschen gerne zusammenkommen und Gastronomie mit viel Herz genießen.